"Aus guter Quelle"

dem Wort Gottes und Jesu auf der Spur –
eine Entdeckungsreise mit allen Sinnen!

Siehe, ein Sämann ging hinaus, um zu säen. Als er säte, fiel ein Teil auf den Weg und die Vögel kamen und fraßen es.

Unter den bunten Ablenkungen des Lebens wirkt Gottes Wort manchmal ganz klein und unscheinbar. Aber es ist da, und wenn wir genau hinsehen, dann finden wir es auch.

Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war; als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte.

Manchmal erkennen wir Gottes Wort und versuchen, danach zu leben. Aber unser Durchhaltevermögen ist begrenzt. Wenn wir die versengte Saat finden, werden wir traurig. Es war vielleicht nicht die rechte Zeit oder der rechte Ort. Aber vielleicht können wir zu einem späteren Zeitpunkt wieder daran anknüpfen.

Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat und sie brachte keine Frucht.

Auch der Alltag mit seinen Sorgen und Nöten kann das Wort Gottes in uns ersticken. Uns fehlt die Kraft, uns gegen all die Ansprüche zu wehren, die an uns herangetragen werden. Wir brauchen Zeit und Stille, um Gottes Wort in uns reifen zu lassen.

Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht; die Saat ging auf und wuchs empor und trug dreißigfach, sechzigfach und hundertfach.

Gott rechnet nicht wie ein Kaufmann. Er spricht sein Wort nicht nur da, wo er sichergehen kann, dass die Saat auch aufgeht. Seine Liebe zu uns Menschen ist unendlich groß. Darum ist es unerheblich, wenn ein Teil der Saat nicht aufgeht. Denn in jedem von uns Menschen ist auch fruchtbarer Boden. Jesaja beschreibt es so: So spricht der HERR, der dich geschaffen: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst! Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.
Wie schön ist es dann zu sehen, wie die Saat wächst und Frucht in großer Fülle bringt. Teils dreißigfach, teils sechzigfach, teils hundertfach.