"Aus guter Quelle"

dem Wort Gottes und Jesu auf der Spur –
eine Entdeckungsreise mit allen Sinnen!

Der Raum ist von den Konfirmandinnen und Konfirmanden der Evangelischen Kirchengemeinde Schloß Neuhaus-Sennelager-Sande gestaltet. Er dreht sich um die Jahreslosung des Jahres 2018:
„Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben aus der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“

Diese Zeilen stammen aus dem letzten Buch der Bibel, aus der Apokalypse des Sehers Johannes.
Er beschreibt in der Apokalypse seine Vision von der Endzeit, vom Kommen des Reiches Gottes. Und davon, wie es sein wird, in dieser neuen Gotteswelt zu leben. Dann, so beschreibt er es, wird es keinen Krieg, kein Leid, kein Geschrei, keinen Tod mehr geben. Und dann wird Gott allen, die durstig sind, auch aus der Quelle des lebendigen Wassers geben – ganz umsonst.

Beim Nachdenken über den Bibelvers fiel schnell der Kontrast zwischen unserer Realität und dem Bild, das die Apokalypse von Gottes Welt zeichnet, auf
In Anlehnung an Bibelgeschichten als Grundlage haben die Jugendlichen Installationen entworfen.

Die rechte Seite des Raums erzählt von unserer Welt, die linke von Gottes Welt

Vorne rechts
Thema Flut.
Verzweifelte Menschen auf der Flucht aus dem Katastrophengebiet
Inspiriert wurden die Jugendlichen von der Sintflut und der Arche Noah
auch Berichte von Flüchtlingen aus dem Mittelmeer und heutigen Überschwemmungen klingen mit.

daneben an der rechten Wand
das Gegenteil : der Wassermangel, die Dürre
Auch ihn erleben viele Menschen heute
Auch als Folge des Klimawandels und der Rodung vieler Wälder.
In dieser Installation sind Hagar und ihr Sohn Ismael zu sehen, wie sie in der Wüste fast verdursten – nachdem Abraham auf Wunsch seiner eifersüchtigen Frau Sara seinen Sohn und dessen Mutter
aus dem Haus gejagt hat (1. Buch Mose)
auch wir kennen Durst. Nicht nur den Durst nach Flüssigkeit. Sondern auch den Durst nach Leben.

Kopfseite des Raums( Fotostory)
Bei manchen ist dieser Lebensdurst unersättlich, sie brauchen immer mehr und mehr mit dem sie ihr Leben füllen können. Nicht selten endet ein solcher Lebensdurst in Sucht und dann in Armut
im Lukasevangelium , Geschichte vom verlorenen Sohn, dessen Lebensdurst erst gestillt wird, als er den Weg zurück nach Hause findet und dort voller Liebe aufgenommen wird.
Wie der Vater des verlorenen Sohnes kommt Gott uns mit weit geöffneten Armen entgegen gelaufen, wenn wir mit unserem ungestillten Lebensdurst zu ihm kommen. Besonders deutlich und schön wird das in der Taufe erleb- und sichtbar.

vierte Installation Taufe
Auch in der Taufe spielt Wasser im Übrigen eine entscheidende Rolle – aber es ist das belebende und lebendige Wasser, das Gott uns ganz umsonst schenkt und zu dem er seinen Geist dazu gibt.
Darum hat die das Thema Taufe. Sie zeigt die erste Taufe, von der wir wissen: die Taufe Jesu durch Johannes im Jordan. Damals tat sich – so berichtet es die Bibel – der Himmel auf, eine Taube kam herab und Gott sagte „Du bist mein liebes Kind, an dem ich mich freue.“ Worte, die noch heute jedem Täufling gelten.

Über die Taufe kommen wir in Gottes Welt. An jenen Ort, aus dessen Beschreibung die Jahreslosung stammt. Wunderbares erzählt die Bibel davon. Und gibt uns doch kein einfaches, einzelnes, klares Bild, sondern erzählt in vielen Texten, wie es sein wird.
Ein wahres Paradies haben die Jugendlichen auf Grundlage dieser Erzählungen hier gezaubert – mit glücklichen Menschen, die mit Gott reden, lachen, Weintrauben teilen. Einen Ort ohne Leid, Gefahr, Schmerz. Einen Ort voll lebendigem Wasser – von dem auch Sie sich gern ganz umsonst ein Glas nehmen können.