"Aus guter Quelle"

dem Wort Gottes und Jesu auf der Spur –
eine Entdeckungsreise mit allen Sinnen!

Mose weidete die Schafe seines Schwiegervaters Jitro. Eines Tages kam er zum Gottesberg Horeb. Da war ein Engel, ein Dornbusch brannte und verbrannte doch nicht.
Mose sagte: Ich will näher hingehen, um zu sehen und zu staunen über diese Erscheinung. Als Gott das sah, rief er ihm mitten aus dem Dornbusch zu:

Mose! Mose! Komm nicht näher heran, zieh deine Schuhe aus, denn der Ort, wo du stehst, ist heiliger Boden. Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Ich habe das Elend meines Volkes gesehen. Ich kenne das Leid der Menschen. Ich bin gekommen, um sie zu retten und in ein schönes, weites Land zu führen, in dem Milch und Honig fließen. So geh! Ich sende dich zum Pharao. Führe du mein Volk heraus aus Ägypten.

Mose erschrak: Wer bin ich, dass ich das könnte?
Gott aber sprach: Ich bin mit dir. Wenn du das Volk aus Ägypten herausgeführt hast, werdet ihr Gott an diesem Berg verehren.
Da sprach Mose: Wenn ich zu den Israeliten komme und sage: Der Gott eurer Väter schickt mich zu euch, werden sie mich fragen: Wie ist sein Name? Was soll ich darauf antworten?

Da sprach Gott zu Mose: Der Name ist Jahwe, das heißt ICH BIN DER ICH-BIN-DA. Sage den Israeliten also: Der ICH-BIN-DA hat mich zu euch geschickt. Der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs ist Jahwe. So werde ich genannt zu aller Zeit der Welt.
( Exodus 3.1 – 15, erzählt in Anlehnung an Rainer Oberthür )

 

- Schon lange vor Moses haben die Menschen die Erfahrung gemacht, dass Gott ihnen begegnet, dass Gott sie begleitet
- Diese Erfahrung ist schlecht in Worte zu fassen
- An vielen Stellen spricht die Bibel von Gott wie von Feuer
- In der Exodus-Stelle nennt Gott einen Namen, wie er genannt werden soll

Eigentlich ist Jahwe viel mehr als ein Name.
Jahwe ist ein Ereignis, das jederzeit geschieht.
Jahwe ist Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Jahwe ist Anfang, Augenblick und Ende.
Und durch Jahwe gibt es auch für uns die Erinnerung an das,
was war, die Erfahrung des Lebens im Moment, der ist, und die Hoffnung auf etwas, was noch kommt.